Fischfakten

Die Fische sind mit mehr als 20'000 bekannten Arten die formenreichste Gruppe der Wirbeltiere. Obwohl der Anteil Süsswasser an der gesamten Wassermenge der Erde weniger als 1 0/00 beträgt, besiedelt mehr als ein Drittel aller Fischarten diesen besonderen Lebensraum.

Rund 4% der 41'293 km2 grossen Schweiz sind von Gewässern bedeckt. Diese umfassen ungefähr 50'000 km Fliessgewässer und 2000 Seen.

Diese ausgedehnten Flächen und die starke topographische Gliederung haben zur Ausbildung einer grossen Vielfalt an aquatischen Lebensräumen geführt, die nur im Norden oder Osten Europas übertroffen wird.

In den Schweizer Gewässern leben heute 58 Fischarten (inkl. Rundmäuler). Davon sind 45 Arten einheimisch und 13 Arten aus Nordamerika oder Asien eingeführt worden.

(© M. Roggo/roggo.ch)
Bachneunauge: Erwachsene Neunaugen haben 7 Paar Kiementaschen, von denen jede getrennt nach aussen mündet. Innen sind sie miteinander verbunden. Rechnet man das Nasenloch das Auge und die 7 Kiemenlöcher einer Körperseite zusammen, so kommt man auf 9 "Augen". So haben die Tiere ihren Namen erhalten. Die kreisförmige Mundöffnung ist zum Saugmund mit hornigen Raspelzähnen geworden.

Ursprünglich gab es 53 einheimische Fischarten. Davon sind 8 Fischarten in den letzten 150 Jahren ausgestorben (15.1%), 5 vom Aussterben bedroht (9.4%), 8 stark gefährdet (15,1%), 11 gefährdet (20.7%), 10 potentiell gefährdet (18.9%) und 15 nicht gefährdet (28.3%).

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(© M. Roggo/roggo.ch)
Nasen beim Ablaichen. Die Nase lebt im Mittellauf der Flüsse und bevorzugt Stellen mit starker Strömung und kiesigem Untergrund. Wegen dem Rückgang in der Verbreitung und den abnehmenden Beständen gilt die Nase als gefährdete Fischart.

Im Schweizer "FISCHORAMA" sollen einer breiten Öffentlichkeit die Welt der Fische gezeigt und näher gebracht werden.

 
 
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